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WSC Masters holen 4 öst. Meistertitel

8. April 2022

Erstmals seit 2019 konnten im Rahmen der 9. Internationalen Wiener Masters Meisterschaften wieder die österreichischen Meistertitel auf den langen Strecken geschwommen werden. Während die kurzen Strecken (50m & 100m sowie die 400m Freistil) bei den Oktober Meisterschaften auch während der Pandemiejahre am Programm standen, fielen die langen Strecken (200m & 800m Freistil) leider zwei Jahre lang aus.

Dementsprechend fokussierte man die Vorbereitung speziell auf die längeren Distanzen. Wochen mit 3-4 Einheiten waren keine Seltenheit, aber es hat sich ausgezahlt.

Der langersehnte Wettkampf wurde vom 1. – 3. April 2022 im Floridsdorferbad abgehalten. Mit 246 gemeldeten Schwimmer*innen von 70 Vereinen aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Schweiz, Serbien, Slowakei und der Ukraine veranstaltete der Wiener LSV einen überregional sehr attraktiven Bewerb.

Schlußendlich konnte der Wiener Sport-Club sich nach dem Wettkampf im Medaillenspiegel über den 12. Rang freuen. Konkret gab 4 x Gold, 4 x Silber und 2 x Bronze bei österreichischen Meisterschaften und 1x Silber und 1 x Bronze bei den Wiener Meisterschaften.

Herrausragend einmal mehr Peter Polak bei seinen beiden Goldenen über 800m und 200m Freistil. Aber auch Carmen Halper Moser (800m Freistil) und Wolfgang Raml (200m Brust) eroberten öst. Meisterwürden. Kai Stania darf sich hingegen mit Silber auf den 200m Freistil über seine erste Medaille bei öst. Meisterschaften freuen.

Endlich konnte auch wieder eine WSC Staffel eine Medaille holen: die 4x100m Freistil-Staffel brachte 2 Sekunden vor den Vierten Bronze ins Ziel.

Bei den alterklassenübergreifend gewerteten Wiener Meisterschaften errangen Peter Polak (Silber – 400m Freistil) und WSC Wasserballer Harald Hayek (Bronze – 100m Freistil) weitere Medaillen gegen große und starke Konkurrenz jeden Alters.

Herzliche Gratulation!

Nun geht es wieder zurück in die Trainingshalle, die LEN Masters EM 2022 erwartet die WSC Schwimmer*innen von 28. August bis 4.September in Rom, mit mehr als 10,000 erwarteten Teilnehmer*innen !

Gold und öst. Meisterin über 800m Freistil (AK45) – Carmen Halper-Moser

Medaillen:

Öst. Masters Meisterschaften 2022 – Lange Strecken:

Gold:
800m Freistil – Carmen Halper-Moser (AK45) – 13:33,64
800m Freistil – Peter Polak (AK60) – 11:09,30
200m Brust – Wolfgang Raml (AK50) – 3:14,76
200m Freistil – Peter Polak (AK60) – 2:33,95

Silber:
200m Rücken – Wolfgang Raml (AK50) – 3:05,97
200m Freistil – Wolfgang Raml (AK50) – 2:31,97
200m Freistil – Kai Stania (AK55) – 2:51,19
200m Delfin – Wolfgang Raml (AK50) – 3:21,51

Bronze:
200m Lagen – Wolfgang Raml (AK50) – 2:53,52
4x100m Freistil – Wolfgang Raml, Peter Polak, Kai Stania, Christian Pischlöger (AK200) – 5:03,19

Wr. Masters Meisterschaften 2022:

Silber:
400m Freistil – Peter Polak – 5:25,86

Bronze:
100m Freistil – Harald Hayek – 1:09,02

3 x Gold bei den Öst. Masters Meisterschaften Langbahn

10. Juli 2017

Peter Polak (AK55) holte sich den Öst. Masters Meistertitel über 200m Lagen und in einem spannenden Fotofinish gegen ASV Legende Mike Doyle über 200m Freistil.

Die Sensation aber gelang Christian Pischlöger (AK50) über 800m Freistil. Die sonst extrem stark besetzte AK50 wurde diese Jahr durch Verletzungen und Formschwächen etwas gelichtet, und so war der Weg frei, mit einer für ihn tollen Leistung sich den ersten öst. Titel zu sichern.

Über 800m Freistil gab es noch Silber von Angelika Hönecke (AK50) und Peter Polak. Wolfgang Raml (AK45) eroberte Silber auf 200m Lagen.

5 weitere Bronzemedaillen rundete das Ergebnis der Strecken der öst. Langbahn Masters Meisterschaft für den Wiener Sport-Club ab.

 

Herzliche Gratulation an alle Medaillengewinner !

 

 

Link: Ergebnis

Vier Welt- und sechs Europarekorde in Kazan

5. Dezember 2016

Vom 18. bis 20. November 2016 fand der XXIII. Russland-Cup, der größte und wichtigste Kurzbahn-Wettbewerb der Russischen Föderation, statt. Gastgeberin war wieder einmal Kazan, die Hauptstadt der Republik Tatarstan, die u.a. schon 2012 Veranstalterin des XIX. Russland-Cups und im Vorjahr der XXIV. Offenen Russländischen Meisterschaften sowie der FINA- wie auch der Masters-Weltmeisterschaften war.

Am heurigen Wettbewerb nahmen 780 (von ursprünglich 844 gemeldeten) SchwimmerInnen teil, davon 236 Frauen und 544 Männer. Vertreten waren 56 Vereine aus 36 Städten und Regionen der Russischen Föderation, aber auch aus Estland, Kasachstan und Österreich, dessen einziger Teilnehmer Christian Pischlöger vom Wiener Sport-Club war. Insgesamt wurden vier Weltrekorde, sechs Europarekorde und 72 Russland-Rekorde verbessert.

Den „Preis der Publikumssympathie“ erschwamm sich Aleksandr Koškin aus der Stadt Penza, der beidbeinig amputiert in der AK45 in mehreren Läufen antrat und dabei sehr gute Resultate erzielte.Ein großes Kompliment  geht auch an die Veranstalter, die einen sehr professionellen Wettkampf auf die Beine gestellt haben.

Einen Bericht und Fotos zur Veranstaltung kann man auf der Seite des Russländischen Masters-Schwimmverbandes nachlesen bzw. anschauen (in russischer Sprache).

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Parade der Masters-Schwimmclubs am zweiten Tag des XXIII. Russland-Cups in Kazan. Am Wettbewerb nahmen 780 SchwimmerInnen aus dem In- und Ausland, davon 236 Frauen und 544 Männer, teil. Foto: ©Julia Danilova

 

Schwimmhalle "Burevestnik"

Die Schwimmhalle „Burevestnik“ („Sturmvogel“). Im Vordergrund das Einschwimmbecken, das über die ganze Zeit des Wettkampfes genutzt werden konnte. Im Hintergrund das Wettkampfbecken.

 

Callroom "Burevestnik"

Ein Bild aus dem Callroom. Insgesamt war die Veranstaltung sehr gut und professionell organisiert.

 

143.) 1. Int. offene steirische Mastersmeisterschaft

7. Februar 2016

Vom 5.2. – 7.2.2016 fand erstmals die internationale offene steirische Mastersmeisterschaft statt. Der Wettkampf wurde gemeinsam mit der steirischen Hallenmeisterschaft 2016 in der modernen Schwimmhalle „Auster“ in Graz-Eggenberg ausgetragen.

Das Wettkampfwochenende erwies sich als Treffpunkt der österreichischen und internationalen Schwimmelite. So schwammen unter anderem Martin Spitzer, Caroline Pilhatsch und Claudia Hufnagl, die vom Weltklassetrainer Dirk Lange betreut werden, in der allgemeinen Klasse. (Dirk Lange ist wohl für sein Schützling Cameron van der Burgh bekannt, der 2012 die Olympia-Goldmedaille über 100m Brust in Weltrekordzeit gewann). Daneben gab es Außerkonkurrenz-Läufe von Schwimmern aus China, Slowenien, Costa Rica und Panama, die oftmals schneller waren, als die steirischen Meister.

Wettkampfstätte

Das 2011 errichtete Auster Sport- und Wellnessbad ist eine architektonische Augenweide und bietet zusätzlich gute Bedingungen für das Leistungsschwimmen. Von außen begegnet man einer modern anmutenden schnittigen Hülle in verschiedenen Blautönen um innen von einer natürlich beleuchteten Schwimmhalle mit einem olympischen Becken überzeugt zu werden.

Haupteingang Auster

Haupteingang Auster

Schnittige Architektur

Schnittige Architektur

Wettkampfbecken und Einschwimmbecken

Wettkampfbecken und Einschwimmbecken

Gleich neben dem Beckenrand befindet sich hinter einer Glaswand eine Gymnastikhalle, in der Schwimmer Trockenübungen machen können. An der Nordseite der Schwimmhalle können Zuschauer und Betreuer auf langen, breiten Treppen das Wettkampfgeschehen mitverfolgen und Athleten zwischen Rennen sitzen oder liegen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die „Auster“ problemlos erreichbar. Die Linie 1 hält direkt vor dem Haupteingang an der Station „Auster Sport- und Wellnessbad“ und braucht nur 15 Minuten zum Grazer Hauptplatz.

Gleich nebenan die Straßenbahnstation der Linie 1

Gleich nebenan die Straßenbahnstation der Linie 1

Wettkampf

Als einziger WSC-Schwimmer ging Christian Abila an den Start. Er meldete sich für 50m Schmetterling, 100m Lagen, 50m Freistil und 100m Brust an und kann auf drei persönliche Bestzeiten zurückblicken:

  • 50m Schmetterling: 30.42s (-0.08s)
  • 100m Lagen: 1:14.12 min
  • 50m Freistil: 28.31s (-1.22s)
  • 100m Brust: 1:18.95 (-7.66s)

Die neue persönliche Bestzeit über 50m Schmetterling ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Masters-EM 2016 Ende Mai in London.

1. Int. offene steirische Mastersmeisterschaft

Ort & Zeitpunkt
5.2. – 7.2.2016
Auster Sport- und Wellnesbad
Graz-Eggenberg

WSC-Schwimmer
Christian Abila

Offizielles Ergebnis

140.) Lagencup 2015 – Runde 5

25. November 2015

Im Hinblick auf die Masters-EM 2016 in London testeten zwei WSC-Schwimmer im Zuge der letzten Runde des Lagencups am 22.11.2015 ihre momentane Form. Christian Abila trat über 100m Schmetterling (1:11.41min) und über 50m Brust (34.69s) an, Wolfgang Raml kämpfte über 200m Rücken (3:01.85min).

Über 100m Schmetterling schwamm Christian Abila seine zweitschnellste Zeit und kann über seine schnellste Zwischenzeit von 32.55s, nach 50m, einen positiven Trend für seine EM-Strecke, den 50m Schmetterling, erkennen. Auf 50m Brust konnte er seine seit April 2014 stehende persönliche Bestzeit um 0.70s verbessern und unterbot gleichzeitig den Langzeit-Vereinsrekord von Maximilian Orth (35.26s) aus dem Jahr 2008.

Auch Wolfgang Raml überzeugte mit seiner Leistung über 200m Rücken. Er verbesserte seine zwei Jahre alte persönliche Bestleistung um 1.25s und nähert sich nun der 3min-Marke. Ausschlaggebend waren die ersten 150m, über die er sich um 2.52s gegenüber seiner vorherigen Bestleistung steigerte.

 

Lagencup 2015 – Runde 5

Ort & Zeitpunkt:
22. November 2015
Hallenbad Floridsdorf
Wien

WSC-Teilnehmer:
Christian Abila
Wolfgang Raml

Ergebnis:
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